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Hannover Messe 2001
Treffpunkt Keramik auf der Hannover Messe 2001
Auch in diesem Jahr war die TASK GmbH zusammen mit ihren Mitausstellern in Halle 4 vertreten und konnte dem interessierten Fachpublikum in über 300 registrierten Gesprächen Informationen zur Technischen Keramik vermitteln.
Auch die Hersteller Technischer Keramik nutzten den Treffpunkt Keramik, um sich über neue Entwicklungen im Bereich der Ingenieurkeramik auszutauschen und zu informieren.
ETEC
SCHOTT
FRIATEC
DOCERAM
RATH
SLG
RAUSCHERT
MEH
Listemann
Morgan
Neben den Exponaten der Mitaussteller wurden auch wieder Prospekte, Bauteile und Komponenten
der Treffpunktmitglieder sowie interessante Informationen zu aktuellen Projekten der TASK GmbH gezeigt.
Einen weiteren Schwerpunkt stellten die Referate im Werkstoff-Forum dar.
Vorträge im Werkstoff-Forum:
Oxidkeramik - Anwendungspotentiale noch nicht ausgeschöpft
A. Heitmann, Friatec AG
Piezokeramik - Anwendungen und Trends
T. Ravagni, Morgan Electro Ceramics
Technologietransfer - Neue Anwendungen technischer Keramik
J. Fricke, TASK GmbH
Wärmebehandlung keramischer Bauteile
Dr. O. Irretier, Nabertherm
Forum “Treffpunkt Keramik” - Von der Feder zum Tauchausguss
Moderation/Einführung:
Dr. M. Zins, TASK GmbH
“Technische Keramik: Kleiner Umsatz - große Wirkung”
Referenten:
Priv. Doz. Dr. C. Aneziris, IKKM, RWTH Aachen
”Technische Keramik: Schlüsselkomponenten für die Stahlindustrie”
Dr. H. Hoppert, ETEC GmbH
“Technische Keramik: Verschleißschutz und Panzerungen”
Technische Keramik Kleiner Umsatz Große Wirkung
Bericht - Technische Keramik Kleiner Umsatz Große Wirkung
Treffpunkt Keramik auf der Hannover Messe 2001,
Aachener Informationsforum erneut ein Erfolg
Die technische Keramik konnte sich in den letzten Jahren immer stärker im Maschinen- und Anlagenbau etablieren. Die verstärkte Präsentation der Keramikhersteller auf unterschiedlichsten Fachmessen zeigt, dass potentiell neue Märkte aktiv erschlossen werden. Nach wie vor ist ein entscheidender Schlüssel für die Umsatzsteigerung in der Keramischen Industrie die Information neuer Anwendergruppen. Dabei treten die Keramiker als Zulieferer von Schlüsselkomponenten auf. Die belieferten Industrien haben häufig ein Vielfaches des Umsatzes der Keramischen Industrie. Ohne die Schlüsselkomponenten aus Technischer Keramik wären aber viele Milliardenumsätze nicht möglich.
So bestimmen wenige DM kostende Hochleistungsschneidplatten die Produktivität von 1000-fach teureren Bearbeitungszentren, der Einsatz von Keramiksensoren kann MWh an elektrischer Energie bei der Herstellung von Primäraluminium einsparen, oder Verschleißelemente schützen Anlagenteile und ermöglichen extrem schnelle Fertigungsprozesse.
Der durch den Einsatz der Technischen Keramik mögliche Vorteil lässt sich nahezu in allen Industriezweigen darstellen. Grundvoraussetzung für den Erfolg ist aber, das Interesse bei den Anwendern zu wecken und eine realistische Grundlage für die Bewertung des Anwendungspotentials zu erstellen. Für wirklich neue Anwendungen ist es wichtig, dass sowohl der Anwender bereit ist sich finanziell an der Entwicklung zu beteiligen, als auch der Hersteller zustimmt, sein Know-how für die häufig ungeliebten Prototypen einzusetzen und Fertigungskapazitäten zu reservieren. Dies gelingt nicht immer, aber immer öfter.
In diesem Bereich arbeitet die Technologie Agentur Struktur Keramik TASK GmbH seit 10 Jahren sehr erfolgreich. Auf der Basis der NRW Aktivitäten konnte der Treffpunkt Keramik Gedanke nicht nur als Permanentausstellung mit 140 m² in Aachen etabliert werden, sondern erreicht auch auf externen Veranstaltungen ein großes Publikum.
Die Vielfalt der keramischen Werkstoffe wurde im Treffpunkt Keramik der TASK GmbH zum 6. mal auf der Hannovermesse präsentiert. Viele Besucher nutzten diese zentrale Informationsstelle, um mit Herstellern direkt in Kontakt zu treten, oder sich umfassend und allgemein über die Möglichkeiten der Technischen Keramik zu informieren. Mitaussteller waren die Firmen Do-Ceram Ingenieurkeramik GmbH, ETEC GmbH, Friatec AG, Morgan Advanced Ceramics, SLG Kunststoff-Fabrik und Formenbau GmbH, RATH GmbH, Rauschert GmbH & Co KG, Schott, WWL Werkstoff- und Wärmebehandlungstechnik Listemann AG und die MEH Materials Engineering Hamburg GmbH. Außerdem wurden Siliziumnitridbauteile der Firma CFI Ceramics for Industry GmbH & CO. KG, Dieselrußfilterelemente der Firma Thomas Josef Heimbach, Plasmakeramiken der Firma LWK-Plasmaceramic und Spezialtiegel der Firma GTS GmbH präsentiert. Informationen und Produkte der Global Players wie Kyocera Fineceramics waren ebenso vertreten wie die König Technische Keramik GmbH als Spezialanbieter für Kleinteile und Nanopulver. Das Informationspaket wurde abgerundet durch Anlagentechnologie im Ofenbau von der Firma Nabertherm GmbH und Pressenbau der Firmen Frey GmbH und Phi Technology. In Verbindung mit der Vortragsreihe des VDI-Werkstoff-Forums war damit ein echter Keramikschwerpunkt in der Halle 4 der Hannover Industriemesse vertreten. Als nächste Messe wird derzeit die Materialica in München vorbereitet. Interessierte Unternehmen aus der Region, die sich mit keramischen Werkstoffen oder Anwendungen beschäftigen, können sich noch als Mitaussteller beteiligen. Der Präsentationsaufwand und die Kosten werden durch das Konzept Treffpunkt-Keramik erheblich reduziert, während gleichzeitig das Besucherinteresse verstärkt wird.
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